11.September 2006
Um ehrlich zu sein habe ich JavaScript nicht anders gelernt, wie jeder andere. In grauer Vorzeit wurden erste Funktionen zum Validieren von HTML Formularen umgesetzt, irgendwann kam dann das dynamische Setzen von Bildern für Navis und wieder einige Zeit später dann ein paar DHTML Spielerein. Nichts wildes also und weil ich die Basics von Java kannte hatte ich Prinzip mit der Syntax von JavaScript eigentlich auch keine Probleme. Zumindest was das prozedurale Low-Level Gehacke anging.
Durch die Annäherung von ActionScript an ECMAScript und (ich gebs zu…) durch den ganzen AJAX Hype wurde in letzter Zeit auch das Thema JavaScript für mich wieder etwas interessanter. Beim Blick auf die üblichen Frameworks/Libs wie prototype fiel mir dann auf, dass sich bezüglich der Programmiermethodik einiges getan hat. Denn inzwischen wird auch in der JS-Szene objektorientiert gedacht und programmiert. Für mich also Grund genug um sich nochmal in Sachen JS auf den neuesten Stand zu bringen.
Direkt also mal nach O’Reilly Büchern geschaut … und siehe da, selbst von David Flanagan gibt es ein Buch zum Thema. Sogar “The definitive Guide” und inzwischen in der fünften Auflage erschienen. Sehr schön… aber auch verdammt ärgerlich, wenn ich überlege, wie viele grottenschlechte JS Bücher ich mir in den letzten Jahren für viel Geld gekauft habe (ich will hier lieber keine Namen/Verlage nennen).
Vor ein paar Tagen ist das Buch dann ziemlich druckfrisch bei mir eingetrudelt. 1000 Seiten - genau richtig, jetzt wo der Herbst anfängt. Sehr empfehlenswert - auch für Actionscripter - soviel kann ich jetzt schon sagen. Erstaunlich, wie nah sich ActionScript und JavaScript schon gekommen sind. Auch die geplanten Entwicklungen in zukünftigen ECMAScript Versionen hören sich nicht schlecht an. Eigentlich kann man nur hoffen, dass neue JS Versionen in Zukunft schneller implementiert, integriert und akzeptiert werden. Im ‘proprietären’ ActionScript ist der Fortschritt inzwischen deutlich schneller.
